Brainflicks — der Podcast über Psychologie im Film.

Herzensfilme #03: Unsere liebsten Filme 2018

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In unserer Reihe "Herzensfilme" stellen wir euch jeweils zehn handverlesene Filme vor, die zu einem Genre gehören oder thematisch miteinander verbunden sind. Dabei geht es nicht darum, die zehn Besten zu küren, sondern über solche zu sprechen, die uns besonders ans Herz gewachsen sind. Das Ganze in lockerer Atmosphäre, ohne viel Vorbereitung und gespickt mit Anekdoten.


In Folge 3 stellen wir euch unsere 20 liebsten Filme aus dem Jahr 2018 vor. Außerdem besprechen wir noch kurz unsere Flops bzw. Enttäuschungen des Jahres.


Besprochene Filme:

  1. Mission: Impossible - Fallout
  2. Lady Bird
  3. Roma
  4. A Star is born
  5. The Disaster Artist
  6. Annihilation
  7. Under the Silver Lake
  8. Deadpool 2
  9. Suspiria
  10. Spider-Man: Into the Spider-Verse
  11. The Florida Project
  12. Ghostland
  13. In den Gängen
  14. First Man
  15. BlacKkKlansman
  16. Bohemian Rhapsody
  17. Hereditary
  18. The Shape of Water
  19. Call me by your Name
  20. Three Billboards outside Ebbing, Missouri

Julius' Top 10:

  1. Three Billboards Outside Ebbing Missouri
  2. The Shape of Water
  3. Hereditary
  4. Call Me By Your Name
  5. Bohemian Rhapsody
  6. First Man
  7. Spider-Man: Into the Spider-Verse
  8. Blackkklansman
  9. Suspiria
  10. Deadpool 2

Christianes Top 10:

  1. Call Me By Your Name
  2. Three Billboards Outside Ebbing Missouri
  3. Under the Silver Lake
  4. Shape of Water
  5. Bohemian Rhapsody
  6. Blackkklansman
  7. First Man
  8. In den Gängen
  9. Ghostland
  10. The Florida Project

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Kommentare

Peter
by Peter on 14. Januar 2019
Wieder mal eine schöne Folge, die Lust darauf macht, ein paar Filme nachzuholen, die ich 2018 leider versäumt habe. Schön fand ich die Diskussion zu “Hereditary“ :D Falls Ihr ihn noch nicht kennt, schaut Euch unbedingt(!) “The Babadook“ an. Der funktioniert wunderbar auf der Gruselebene und kann auch einfach so hingenommen werden. Aber gleichzeitig lässt sich das Geschehen auch psychologisch erklären. Das müsste genau Euer Ding sein. lg, Peter
Christiane
by Christiane on 08. Januar 2019
Lieber André, erst einmal: vielen Dank für die Blumen! Wir freuen uns sehr, dass unsere etwas wilde Podcast-Genremischung auch bei anderen Cineasten Anklang findet! :) Zu deiner Deutung von Suspiria: wow, das klingt wirklich ziemlich erhellend und nachvollziehbar. So sehr, dass ich mich ärgere, darauf nicht selbst gekommen zu sein. Umso verwunderlicher, dass ich diese, wie du auch, noch nirgendwo sonst gelesen oder gehört habe, denn so viel muss man von der eigentlichen Handlung ja gar nicht abstrahieren. Das (Achtung, Buzzword) Narrativ "Systemkritik aus dem System heraus" kann man ja dann auch auf Klemperer übertragen, der eben nicht in der Lage war, Kritik auszuüben und dadurch seine Frau verlor. Aber das ist jetzt wirklich ein ganz loser Gedanke, dessen Sinnhaftigkeit ich durch eine erneute Sichtung überprüfen müsste. Viele Grüße!
André
by André on 08. Januar 2019
Huhu Christiane und Julius, erst mal vorab: Ich höre den Podcast seit der ersten Folge wirklich gern. Euer Projekt lässt einen frischen Wind durch die Landschaft der Filmpodcasts wehen und ist nicht nur unterhaltsam an sich, sondern auch auf unterhaltsame Art und Weise informativ. Fünf Sterne, top Podcast, gerne wieder ;) Gerade bin ich mit Herzensfilme #3 fertig geworden und wollte deshalb gerne etwas zu eurer Kritik an Suspiria loswerden. Es ist nicht so, als ob ich alle Meinung zu Guadagninos Film gelesen/gehört/gesehen habe. Aber oftmals wurde – wie von euch – der RAF-Hintergrund angekreidet. Meine Interpretation ist mir jedoch nirgendwo untergekommen. Ob ich das am Ende richtig gelesen habe, sei mal dahingestellt. Aber für mich hat folgendes (Spoiler für alle, die Suspiria noch nicht gesehen haben) funktioniert: Die RAF ist ein Spiegelbild dessen, was in der Tanzakademie passiert bzw. andersrum. Es wird aus dem System heraus die Systemfrage gestellt. Und das System gibt sich nach außen unbeeindruckt, hat aber tatsächlich Angst um seine Beständigkeit, da es fragiler gebaut ist, als es vorgibt (Altnazis, Faschismus und Rassismus in den Beamtenstuben ↔ Führung, Zielsetzung und Machtkämpfe innerhalb des Hexenzirkels). Patricia (Chloë Grace Moretz) ist die sinnbildliche Brücke zwischen beiden Ebenen. Sie hat vorgeblich die Gemeinschaft bzw. das System der Tanzakademie verlassen, um sich der RAF anzuschließen - also mit dem Ziel, ein System ins Wanken und schließlich zu Fall zu bringen. Dass später klar wird, dass sie die ganze Zeit unter Kontrolle bzw. Gefangenschaft der Hexen war, spielt keine große Rolle. Denn die von den Hexen gegenüber den Tänzerinnen gesponnene Geschichte, dass Patricia die Akademie verlassen hat, um Bomben gegen ein System zu legen, manifestiert sich in den Köpfen der Studentinnen (und letztlich besonders bei Dakota Johnsons Susie Bannion) und macht damit ungewollt das System Akademie/Hexenzirkel verwundbar. Die nicht direkt offensichtliche Beziehung RAF ↔ Tanzakademie ist also eine Analogie. Die Kritik, diese Ebene sei unnötig, weil der erste Film auch ohne RAF bzw. politischen Hintergrund funktioniert hat, passt meiner Meinung nach nicht ins Bild. Denn Guadagninos Suspiria ist weder Remake noch Reboot, sondern in erster Linie eine Neuinterpretation grundlegender Elemente von Argentos Original bzw. Thomas De Quincey Schriften. So, genug geschrieben :D Mehr auf https://letterboxd.com/naaarf/ und https://twitter.com/naaarf

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